Der Fetzer - Ein Räuberleben am Niederrhein zur Zeit Napoleons

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Durch die revolutionären und kriegerischen Wirren zur Zeit Napoleons an die Oberfläche gespült, terrorisierte er mit seiner Bande einige Jahre das Gebiet zwischen Köln und Kleve sowie den rechten Niederrhein und das angrenzende Ruhrgebiet: Die Rede ist vom Fetzer, dem "Schinderhannes" vom Niederrhein.

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Details

Durch die revolutionären und kriegerischen Wirren zur Zeit Napoleons an die Oberfläche gespült, terrorisierte er mit seiner Bande einige Jahre das Gebiet zwischen Köln und Kleve sowie den rechten Niederrhein und das angrenzende Ruhrgebiet: Die Rede ist vom Fetzer, dem "Schinderhannes" vom Niederrhein.

Seine Geschichte ist die Neuauflage der romanhaften Nacherzählung von Hermann Jung aus dem Jahre 1966. Den Namen "Fetzer" gaben ihm seine Zeitgenossen, da er "im Gefecht" alles in Fetzen schlug, was ihm in die Quere kam.

Mathias Weber wurde 1778 in Grefrath geboren. Als junger Bursche arbeitete er auf Schloss Neersdonk bei Krefeld als Holzknecht und avancierte dort wegen seiner Schießkunst zum Forsteleven. Reibereien mit der französischen Besatzung warfen den jungen Heißsporn schon bald aus dem bürgerlichen Gleis. Gewaltsam wurde er in die französische Armee gepresst, desertierte nach kurzer Zeit und fiel auf der Flucht buchstäblich unter die Räuber. Für die Polizei und die Militärbehörden war der Fetzer ein Schreckgespenst. Als ihm der Boden am Niederrhein zu heiß geworden war, verlegte er seine unheilvollen Aktionen an den Mittelrhein und stieß von hier aus bis in den Westerwald und in den Taunus vor. Hier ging er den Sicherheitsorganen nach monatelanger Jagd endlich ins Garn. Im Jahre 1803 endete er auf dem Schafott.

Hermann Jung hat zum ersten Mal 1966 nach eingehendem Studium der historischen Kriminalakten und zahlreicher privater Aufzeichnungen das Leben und die Untaten des Räuberhauptmanns Fetzer beschrieben. Die Neuauflage des Buches vermittelt zugleich ein überaus spannendes und farbiges Sittengemälde jener schrecklichen gesetzlosen Zeit zu Anfang des 19. Jahrhunderts.

Zusatzinformation

Autor(en) Jung, Hermann
Erscheinungsjahr 2001
Ausstattung gebunden
224 Seiten
12,5 x 22 cm
Auflage 1. Auflage
ISBN-10 3-87463-320-9

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