Brauchtum und Historisches
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Die Kolonie - Jugendjahre am Rande des Kohlenpotts
Autor Werner Röhrich, Jahrgang 1929, blickt in seinem Erstlingswerk "Die Kolonie" auf seine Kinder- und Jugendtage am Niederrhein zurück. Er erlebt Nationalsozialismus und Kriegszeit bewusst mit und schildert sie mit den Augen eines Kindes. Als Sohn eines Bergmanns wird Röhrich im niederrheinischen Meerbeck geboren und zieht später mit seiner Familie in die Bergarbeiterkolonie Moers-Hochstraß. Er beschreibt ausführlich die damaligen Lebensbedingungen, die strenge Erziehungsweise seines Vaters und den stark politisierten Schulunterricht in der Volksschule. Dem Nationalsozialismus gegenüber aufgeschlossen und beeindruckt von ihren Uniformen, schließt er sich bald dem Jungvolk an. Im Jahre 1944 wird die Familie evakuiert und dem Dörfchen Klienze in der Provinz Sachsen zugewiesen, wo nach Kriegsende die berüchtigte Rote Armee einmarschiert. Es kommt während dieser Zeit zu beängstigenden Vorfällen, doch auch positive Dinge sind Röhrich aus dieser Zeit in Erinnerung geblieben, wie z.B. die melancholisch-schönen Volksweisen der Russen. Die Rückkehr in die Kolonie Moers-Hochstraß im Jahre 1945 bedeutet für Werner Röhrich auch das Ende seiner äußerst unruhigen und erlebnisreichen Kindheit. Röhrich macht keinen Hehl aus seiner damaligen jugendlichen Begeisterung für den Nationalsozialismus, aber er gesteht seinen Irrtum ein. Diese Ehrlichkeit verleiht dem autobiographischen Text große Glaubwürdigkeit, denn hier wird nichts schöngemalt oder idyllisiert. Es gelingt dem Autor, diese traurige Epoche deutscher Geschichte realistisch und glaubwürdig, aber auch versehen mit seinem sympathischem Humor, dem Leser nahe zu bringen. Sonderpreis!
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Vertraute Wege - Ein Dorf am Niederrhein
Ein Bauernhof und das benachbarte Dorf, irgendwann in den 1930er Jahren, sind Schauplatz der Erinnerungen von Hubert Brüggen. Dem Autor gelingt es immer wieder, humorvoll geprägte Einblicke in den Alltag der damaligen Zeit zu geben. Seine Geschichten rund um Menschen und Tiere verbinden sich zu einem Reigen niederrheinischen Lebens und halten eine versunkene Zeit fest. Pressestimmen:"Die Muttersprache wird, wo es passt, liebevoll eingefügt, schlitzohrigerweise auch mal ‚hochdeutsch op Klompen', die ans Dorf angeglichene Sprache von Städtern." (Rheinische Post) "Eine Liebeserklärung an uns Dörp'" (NRZ)
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Der Fetzer - Ein Räuberleben am Niederrhein zur Zeit Napoleons
Durch die revolutionären und kriegerischen Wirren zur Zeit Napoleons an die Oberfläche gespült, terrorisierte er mit seiner Bande einige Jahre das Gebiet zwischen Köln und Kleve sowie den rechten Niederrhein und das angrenzende Ruhrgebiet: Die Rede ist vom Fetzer, dem "Schinderhannes" vom Niederrhein. Seine Geschichte ist die Neuauflage der romanhaften Nacherzählung von Hermann Jung aus dem Jahre 1966. Den Namen "Fetzer" gaben ihm seine Zeitgenossen, da er "im Gefecht" alles in Fetzen schlug, was ihm in die Quere kam. Mathias Weber wurde 1778 in Grefrath geboren. Als junger Bursche arbeitete er auf Schloß Neersdonk bei Krefeld als Holzknecht und avancierte dort wegen seiner Schießkunst zum Forsteleven. Reibereien mit der französischen Besatzung warfen den jungen Heißsporn schon bald aus dem bürgerlichen Gleis. Gewaltsam wurde er in die französische Armee gepresst, desertierte nach kurzer Zeit und fiel auf der Flucht buchstäblich unter die Räuber. Für die Polizei und die Militärbehörden war der Fetzer ein Schreckgespenst. Als ihm der Boden am Niederrhein zu heiß geworden war, verlegte er seine unheilvollen Aktionen an den Mittelrhein und stieß von hier aus bis in den Westerwald und in den Taunus vor. Hier ging er den Sicherheitsorganen nach monatelanger Jagd endlich ins Garn. Im Jahre 1803 endete er auf dem Schafott. Hermann Jung hat zum ersten Mal 1966 nach eingehendem Studium der historischen Kriminalakten und zahlreicher privater Aufzeichnungen das Leben und die Untaten des Räuberhauptmanns Fetzer beschrieben. Die Neuauflage des Buches vermittelt zugleich ein überaus spannendes und farbiges Sittengemälde jener schrecklichen gesetzlosen Zeit zu Anfang des 19. Jahrhunderts. Sonderpreis!
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Räuberbanden - Diebestouren, Gaunerzinken und Bockreiter
Nur 1 Euro! Im 18. Jahrhundert trieben zahlreiche Räuberbanden am Niederrhein ihr Unwesen. Anhand von zeitgenössischen Berichten, Zeitungsmeldungen und Gerichtsakten schildert der Autor Entstehung, Arbeitsweise und spektakuläre Diebestouren, vor allem der Cronenbergbande. Er beleuchtet geschichtliche und soziale Hintergründe, die viele Menschen in die Illegalität trieben und gewährt Einblick in Lebensbedingungen, Alltag und Züchtigungen damaliger Strafgefangener. Ein Band der Reihe "Niederrhein erleben". Pressestimmen:"Interessant ist das Buch deshalb, weil hier ein wichtiges Kapitel der Sozialgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts aufgeschlagen wird." (Rheinische Post) "Zum Nachspielen der lustigen Verbrechen gibt's ausführlich Zeichen, Zinken und Symbole, zum Nachdenken gibt's sozial-historische Hintergründe. Empfohlen, nicht nur für Ladendiebe." (Coolibri) "ein historischer 'Heimat-Krimi'" (Seniorenpost) "Der Autor möchte das verbrecherische Treiben nicht beschönigen oder rechtfertigen, sondern auf unterhaltsame Art geschichtliche und soziale Hintergründe beleuchten." (IHK Krefeld)
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Landleben - Die Geschichte einer niederrheinischen Bauernkate
Nur 1 Euro! Die Restaurierung einer alten Kate wurde zum Anlass für eine intensive Beschäftigung mit dem Tagelöhner Peter Fries, dessen Leben vor 150 Jahren sich in Urkunden, Briefen und Fotodokumenten widerspiegelte. Mit einem Kapitel über die Restaurierung. Ein Band der Reihe "Niederrhein erleben" Pressestimmen:"Eine umfassende, interessante Dokumentation niederrheinischer Volksfrömmigkeit - nicht nur für Fromme." (NRZ Kleve) "Ein lesenswertes Buch mit vielen Informationen und hübschen Bildern." (NRZ Wesel) "´Geschichte live` zum Anfassen" (NRZ Issel)
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Die Geschichte des Niederrheins
Von den Römern bis heute Ein Band der Reihe "Niederrhein erleben" Pressestimmen:"Für den Historiker eine spannende Lektüre, für den Niederrhein-Profi eine quellenreiche Fundgrube." (NRZ) "Ein Werk, das gelesen werden sollte." (Neuss Grevenbroicher Zeitung) "Der Autor Volker Schönherr stellt auf unterhaltsame und lehrreiche Art die Entwicklung der Region von den Römern bis heute dar." (Antenne Niederrhein) Leseproben:
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Aus alter Wurzel
Nur 1 Euro! Schützenwesen am Niederrhein im Spiegel der Zeiten Ein Band der Reihe "Niederrhein erleben". Pressestimmen:"Ein unterhaltsames Buch, nicht nur für Lokalseitenleser, und nicht für den, der schon immer die Nase gerümpft hat über die alten Zöpfe' und eitlen Gecken'." (Neues Rheinland) "So wird mancher Leser das nächste Schützenfest mit anderen, wissenden Augen verfolgen können." (Stadtanzeiger, Krefeld) "Das Buch mit dem Aha-Erlebnis für viele Schützenbrüder" (NRZ)
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Windmühlen - Im Wandel der Jahrhunderte
Windmühlen sind ein charakteristischer Bestandteil der niederrheinischen Landschaft. Zwischen Köln und Kleve werden 61 Windmühlen vorgestellt, davon 37 im Farbbild. Typenzeichnungen runden den geschichtlichen Teil ab. Ein Band der Reihe "Niederrhein erleben". Pressestimmen:"Windmühlen-Romantik mit frommen Sprüchen" (NRZ) "Sehr anschaulich wird die Entwicklung der Mühle geschildert" (NRZ Issel)
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Das niederrheinische Jahr
Schon die farbigen Monatsbilder des Umschlages deuten es an: Fritz Meyers führt den Leser in die Ereignisse des Jahreslaufes ein. Zu jedem Monat weiß er von alten Bräuchen zu berichten; er schildert feierliche Feste zu Ostern und Pfingsten am Niederrhein und belauscht die Nachbarschaft bei der Kaffeetafel zur Kindstaufe. Vom Januar mit seinen kalten, dunklen Tagen ist zu lesen, vom Mai, wenn es die Kinder in Freie drängt; der goldene Oktober lässt schon das Ende des Jahres ahnen. Zu jedem Monat werden Wetterregeln und Namenstage aufgeführt. Aber Fritz Meyers hat nicht nur den Jahreslauf verfolgt. Ein ganzes Menschenleben rollt er parallel zum Jahr ab; man erlebt das Frühjahr als Zeit der Geburt und des Wachsens, den Sommer als Höhepunkt, den Herbst als Reifezeit und den Winter als geruhsames Alter. Das alles und dazu Geschichten und Gedichte bekannter und unbekannter Autoren. Eingestreute Illustrationen runden dieses Buch ab.
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Bunne, Stielmus, Schözeneere
Herkunft und Geschichte der Nutzpflanzen im Rheinland Mit Leseprobe!
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