Brauchtum und Historisches

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Ausstattung gebunden
248 Seiten
12,5 x 22 cm
3-87463-319-5
4.95€
Die Kolonie - Jugendjahre am Rande des Kohlenpotts

Autor Werner Röhrich, Jahrgang 1929, blickt in seinem Erstlingswerk "Die Kolonie" auf seine Kinder- und Jugendtage am Niederrhein zurück. Er erlebt Nationalsozialismus und Kriegszeit bewusst mit und schildert sie mit den Augen eines Kindes. Als Sohn eines Bergmanns wird Röhrich im niederrheinischen Meerbeck geboren und zieht später mit seiner Familie in die Bergarbeiterkolonie Moers-Hochstraß.

Er beschreibt ausführlich die damaligen Lebensbedingungen, die strenge Erziehungsweise seines Vaters und den stark politisierten Schulunterricht in der Volksschule. Dem Nationalsozialismus gegenüber aufgeschlossen und beeindruckt von ihren Uniformen, schließt er sich bald dem Jungvolk an. Im Jahre 1944 wird die Familie evakuiert und dem Dörfchen Klienze in der Provinz Sachsen zugewiesen, wo nach Kriegsende die berüchtigte Rote Armee einmarschiert. Es kommt während dieser Zeit zu beängstigenden Vorfällen, doch auch positive Dinge sind Röhrich aus dieser Zeit in Erinnerung geblieben, wie z.B. die melancholisch-schönen Volksweisen der Russen.

Die Rückkehr in die Kolonie Moers-Hochstraß im Jahre 1945 bedeutet für Werner Röhrich auch das Ende seiner äußerst unruhigen und erlebnisreichen Kindheit. Röhrich macht keinen Hehl aus seiner damaligen jugendlichen Begeisterung für den Nationalsozialismus, aber er gesteht seinen Irrtum ein.

Diese Ehrlichkeit verleiht dem autobiographischen Text große Glaubwürdigkeit, denn hier wird nichts schöngemalt oder idyllisiert. Es gelingt dem Autor, diese traurige Epoche deutscher Geschichte realistisch und glaubwürdig, aber auch versehen mit seinem sympathischem Humor, dem Leser nahe zu bringen.

Sonderpreis!


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Ausstattung gebunden
184 Seiten, mit Schutzumschlag
12,5 x 23 cm
3-87463-284-9
4.95€
Vertraute Wege - Ein Dorf am Niederrhein

Ein Bauernhof und das benachbarte Dorf, irgendwann in den 1930er Jahren, sind Schauplatz der Erinnerungen von Hubert Brüggen. Dem Autor gelingt es immer wieder, humorvoll geprägte Einblicke in den Alltag der damaligen Zeit zu geben. Seine Geschichten rund um Menschen und Tiere verbinden sich zu einem Reigen niederrheinischen Lebens und halten eine versunkene Zeit fest.

Pressestimmen:

"Die Muttersprache wird, wo es passt, liebevoll eingefügt, schlitzohrigerweise auch mal ‚hochdeutsch op Klompen', die ans Dorf angeglichene Sprache von Städtern." (Rheinische Post)

"Eine Liebeserklärung an uns Dörp'" (NRZ)


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Ausstattung gebunden
224 Seiten
12,5 x 22 cm
3-87463-320-9
4.95€
Der Fetzer - Ein Räuberleben am Niederrhein zur Zeit Napoleons

Durch die revolutionären und kriegerischen Wirren zur Zeit Napoleons an die Oberfläche gespült, terrorisierte er mit seiner Bande einige Jahre das Gebiet zwischen Köln und Kleve sowie den rechten Niederrhein und das angrenzende Ruhrgebiet: Die Rede ist vom Fetzer, dem "Schinderhannes" vom Niederrhein.

Seine Geschichte ist die Neuauflage der romanhaften Nacherzählung von Hermann Jung aus dem Jahre 1966. Den Namen "Fetzer" gaben ihm seine Zeitgenossen, da er "im Gefecht" alles in Fetzen schlug, was ihm in die Quere kam.

Mathias Weber wurde 1778 in Grefrath geboren. Als junger Bursche arbeitete er auf Schloß Neersdonk bei Krefeld als Holzknecht und avancierte dort wegen seiner Schießkunst zum Forsteleven. Reibereien mit der französischen Besatzung warfen den jungen Heißsporn schon bald aus dem bürgerlichen Gleis. Gewaltsam wurde er in die französische Armee gepresst, desertierte nach kurzer Zeit und fiel auf der Flucht buchstäblich unter die Räuber. Für die Polizei und die Militärbehörden war der Fetzer ein Schreckgespenst. Als ihm der Boden am Niederrhein zu heiß geworden war, verlegte er seine unheilvollen Aktionen an den Mittelrhein und stieß von hier aus bis in den Westerwald und in den Taunus vor. Hier ging er den Sicherheitsorganen nach monatelanger Jagd endlich ins Garn. Im Jahre 1803 endete er auf dem Schafott.

Hermann Jung hat zum ersten Mal 1966 nach eingehendem Studium der historischen Kriminalakten und zahlreicher privater Aufzeichnungen das Leben und die Untaten des Räuberhauptmanns Fetzer beschrieben. Die Neuauflage des Buches vermittelt zugleich ein überaus spannendes und farbiges Sittengemälde jener schrecklichen gesetzlosen Zeit zu Anfang des 19. Jahrhunderts.

Sonderpreis!


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Ausstattung gebunden
68 Seiten, 35 Abbildungen
20 x 20 cm
3-87463-194-x
1.00€
Räuberbanden - Diebestouren, Gaunerzinken und Bockreiter

Nur 1 Euro!

Im 18. Jahrhundert trieben zahlreiche Räuberbanden am Niederrhein ihr Unwesen. Anhand von zeitgenössischen Berichten, Zeitungsmeldungen und Gerichtsakten schildert der Autor Entstehung, Arbeitsweise und spektakuläre Diebestouren, vor allem der Cronenbergbande. Er beleuchtet geschichtliche und soziale Hintergründe, die viele Menschen in die Illegalität trieben und gewährt Einblick in Lebensbedingungen, Alltag und Züchtigungen damaliger Strafgefangener.

Ein Band der Reihe "Niederrhein erleben".

Pressestimmen:

"Interessant ist das Buch deshalb, weil hier ein wichtiges Kapitel der Sozialgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts aufgeschlagen wird." (Rheinische Post)

"Zum Nachspielen der lustigen Verbrechen gibt's ausführlich Zeichen, Zinken und Symbole, zum Nachdenken gibt's sozial-historische Hintergründe. Empfohlen, nicht nur für Ladendiebe." (Coolibri)

"ein historischer 'Heimat-Krimi'" (Seniorenpost)

"Der Autor möchte das verbrecherische Treiben nicht beschönigen oder rechtfertigen, sondern auf unterhaltsame Art geschichtliche und soziale Hintergründe beleuchten." (IHK Krefeld)


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Ausstattung gebunden
68 Seiten, 43 z.T.farbige Fotos
20 x 20 cm
3-87463-155-9
1.00€
Landleben - Die Geschichte einer niederrheinischen Bauernkate

Nur 1 Euro! 

Die Restaurierung einer alten Kate wurde zum Anlass für eine intensive Beschäftigung mit dem Tagelöhner Peter Fries, dessen Leben vor 150 Jahren sich in Urkunden, Briefen und Fotodokumenten widerspiegelte. Mit einem Kapitel über die Restaurierung.

Ein Band der Reihe "Niederrhein erleben"

Pressestimmen:

"Eine umfassende, interessante Dokumentation niederrheinischer Volksfrömmigkeit - nicht nur für Fromme." (NRZ Kleve)

"Ein lesenswertes Buch mit vielen Informationen und hübschen Bildern." (NRZ Wesel)

"´Geschichte live` zum Anfassen" (NRZ Issel)


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Ausstattung gebunden
96 Seiten, zahlreiche Abbildungen
19 x 19,5 cm
3-87463-258-x
13.90€
Die Geschichte des Niederrheins

Von den Römern bis heute
Niederrheinische Geschichte

Römer, Franken und Burgunder, Spanier, Niederländer und Franzosen - diese Völker drückten seit der Zeitenwende dem Niederrhein ihren Stempel auf und prägten so die Region und ihre Bewohner. Unterhaltsam und lehrreich gleichermaßen skizziert der Autor die historische Entwicklung einer ungemein lebendigen Kulturlandschaft, nicht ohne der Frage nachzugehen, ob der Niederrhein überhaupt eine kulturelle Einheit darstellt, oder sich eher durch vielfältige und unterschiedliche Erscheinungen erklären lässt.

Ein Band der Reihe "Niederrhein erleben"

Pressestimmen:

"Für den Historiker eine spannende Lektüre, für den Niederrhein-Profi eine quellenreiche Fundgrube." (NRZ)

"Ein Werk, das gelesen werden sollte." (Neuss Grevenbroicher Zeitung)

"Der Autor Volker Schönherr stellt auf unterhaltsame und lehrreiche Art die Entwicklung der Region von den Römern bis heute dar." (Antenne Niederrhein)

Leseproben:





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Ausstattung gebunden
72 Seiten, 29 Abbildungen
20 x 20 cm
3-87463-187-x
1.00€
Aus alter Wurzel

Nur 1 Euro!

Schützenwesen am Niederrhein im Spiegel der Zeiten
Viel Wissenswertes und Interessantes aus der Entwicklung der Schützengesellschaften. Am Beispiel zahlreicher Schützenbruderschaften am Niederrhein zeigt das Autorenteam die wechselvolle Geschichte der Bruderschaften auf. Sie zitieren Legenden, Anekdoten und Tatsachenberichte, die die Bräuche und Bedeutung charakteristischer Elemente wie Schützensilber und Kaiservogel belegen.

Ein Band der Reihe "Niederrhein erleben".

Pressestimmen:

"Ein unterhaltsames Buch, nicht nur für Lokalseitenleser, und nicht für den, der schon immer die Nase gerümpft hat über die alten Zöpfe' und eitlen Gecken'." (Neues Rheinland)

"So wird mancher Leser das nächste Schützenfest mit anderen, wissenden Augen verfolgen können." (Stadtanzeiger, Krefeld)

"Das Buch mit dem Aha-Erlebnis für viele Schützenbrüder" (NRZ)


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Ausstattung gebunden
84 Seiten, 38 Farbfotos
20 x 20 cm
3-87463-153-2
4.95€
Windmühlen - Im Wandel der Jahrhunderte

Windmühlen sind ein charakteristischer Bestandteil der niederrheinischen Landschaft. Zwischen Köln und Kleve werden 61 Windmühlen vorgestellt, davon 37 im Farbbild. Typenzeichnungen runden den geschichtlichen Teil ab.

Ein Band der Reihe "Niederrhein erleben".

Pressestimmen:

"Windmühlen-Romantik mit frommen Sprüchen" (NRZ)

"Sehr anschaulich wird die Entwicklung der Mühle geschildert" (NRZ Issel)


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Ausstattung gebunden
256 Seiten mit Illustrationen
16,5 x 24 cm
3-87463-111-7
15.90€
Das niederrheinische Jahr

Schon die farbigen Monatsbilder des Umschlages deuten es an: Fritz Meyers führt den Leser in die Ereignisse des Jahreslaufes ein. Zu jedem Monat weiß er von alten Bräuchen zu berichten; er schildert feierliche Feste zu Ostern und Pfingsten am Niederrhein und belauscht die Nachbarschaft bei der Kaffeetafel zur Kindstaufe. Vom Januar mit seinen kalten, dunklen Tagen ist zu lesen, vom Mai, wenn es die Kinder in Freie drängt; der goldene Oktober lässt schon das Ende des Jahres ahnen.

Zu jedem Monat werden Wetterregeln und Namenstage aufgeführt. Aber Fritz Meyers hat nicht nur den Jahreslauf verfolgt. Ein ganzes Menschenleben rollt er parallel zum Jahr ab; man erlebt das Frühjahr als Zeit der Geburt und des Wachsens, den Sommer als Höhepunkt, den Herbst als Reifezeit und den Winter als geruhsames Alter. Das alles und dazu Geschichten und Gedichte bekannter und unbekannter Autoren. Eingestreute Illustrationen runden dieses Buch ab.


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Ausstattung kartoniert
118 Seiten in Farbe
21 x 21 cm
978-387463-467-0
9.80€
Bunne, Stielmus, Schözeneere

Herkunft und Geschichte der Nutzpflanzen im Rheinland

Mit Leseprobe!
Wussten Sie, dass man rheinische Geschichte schmecken kann? Die „Speisekarte“ zur Verkostung der Historie bietet das Buch Bunne, Stielmus, Schözeneere, das jetzt im Mercator-Verlag erschienen ist und in dem die Nutzpflanzen des Rheinlandes von der Jungsteinzeit bis zum 20. Jahrhundert vorgestellt werden. Wer zuvor die Zutaten als lebende Gewächse kennenlernen möchte, kann sie im Garten von Haus Bürgel in Monheim am Rhein studieren.



Seit alters her haben Zuwanderer Kulturpflanzen an den Rhein gebracht, von denen viele zu einem festen Bestandteil unserer Ernährungskultur wurden. Jungneolithische Bauern führten die ersten Getreide ein, die Römer und mittelalterliche Klöster kultivierten mediterrane Gemüse und der neuzeitliche Entdeckergeist bescherte uns Kartoffel, Mais und Tomate. So vielfältig die Herkünfte der rheinischen Nutzpflanzen sind, so typisch und bodenständig ist die traditionelle rheinische Küche.

Wohl nirgendwo in Deutschland ist die Geschichte der Kulturpflanzen so gut erforscht wie im Rheinland zwischen Köln und Xanten, wo dank vieler Grabungen und archäobotanischer Analysen die Speisezettel vergangener Epochen bestens bekannt sind.

Seit wann wachsen Bunne, also Bohnen, in unseren Gärten? Was ist eigentlich Stielmus und wie wird es zubereitet? Woher kommt der Pflanzenname Schözeneere und wie sieht dieses Gewächs aus? Dieses Buch stellt klassische Getreide, Gemüse, Gewürzkräuter und Obstpflanzen vor, so wie sie im Nutzpflanzengarten Haus Bürgel zu sehen sind – gedüngt mit spannenden Details zur Kulturgeschichte und gewürzt mit Rezepten aus der regionalen Küche.

Leseproben:


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