Kunsterben

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"Das Letzte, was sie von ihm sah, und was sie auch später oft schweißnass aus dunklen Träumen hochschrecken ließ, war der ungläubige Ausdruck in seinen Augen, die sie fassungslos anstarrten. Er versuchte noch, wild mit den Armen rudernd, festen Boden zu erreichen, rutschte aber immer schneller den Abhang hinunter, um dann lautlos in der Dunkelheit zu verschwinden. So geräuschlos, als hätte er nicht eben noch neben ihr gestanden, als wäre das Geschehen der letzten Minuten nur eine vage Sinnestäuschung gewesen: kein Rufen, kein dumpfer Aufprall, kein Aufklatschen im Wasser - nur das Heulen des Windes in den Klippen und das heisere Schreien der Möwen."
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Details

"Das Letzte, was sie von ihm sah, und was sie auch später oft schweißnass aus dunklen Träumen hochschrecken ließ, war der ungläubige Ausdruck in seinen Augen, die sie fassungslos anstarrten. Er versuchte noch, wild mit den Armen rudernd, festen Boden zu erreichen, rutschte aber immer schneller den Abhang hinunter, um dann lautlos in der Dunkelheit zu verschwinden. So geräuschlos, als hätte er nicht eben noch neben ihr gestanden, als wäre das Geschehen der letzten Minuten nur eine vage Sinnestäuschung gewesen: kein Rufen, kein dumpfer Aufprall, kein Aufklatschen im Wasser - nur das Heulen des Windes in den Klippen und das heisere Schreien der Möwen." Der sympathische, aber erfolglose Maler Charly Hallmann bekommt es in seinem zweiten "Fall" mit einer dubiosen Erbengemeinschaft zu tun, die ihn auf der Jagd nach dem Nachlass eines jüdischen Kunstsammlers im Düsseldorf der Nazizeit für ihre Zwecke missbrauchen will. Doch Charly durchschaut die Intrige und macht sich zusammen mit seiner Freundin auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei führt ihn der Weg bis in die Nordbretagne, wo er das Lügengespinst der falschen Erben entwirren und um seine Liebe zu Juliette kämpfen muss.

Zusatzinformation

Autor(en) Nietsch, Manfred
Erscheinungsjahr 2017
Ausstattung kartoniert, 288 Seiten
Auflage 1. Auflage
ISBN-13 978-3-946895-06-0

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Unser Spitzentitel im Frühjahr:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 "Ja".

So lautete die Antwort meiner Mutter auf meine Frage, ob sie sich darüber im Klaren sei, dass sie mich nicht wiedersehen würde.

Ich hätte damit rechnen müssen. Schon mein Vater hatte etwa zwei Jahre zuvor jeglichen Kontakt zu mir abgebrochen. Aber ihre Antwort hatte mich trotzdem kalt erwischt. Irgendetwas in mir war in diesem Moment kaputtgegangen. Wenn einem Sohn von der eigenen Mutter am Telefon mitgeteilt wird, dass sie in Kauf nimmt, ihn nie wiederzusehen, dann gibt es wohl nichts, was ihn letztlich darauf hätte vorbereiten können.

Willkommen in der Welt der Zeugen Jehovas.

Mehr Infos finden Sie hier

 

Ab dem 1. April 2017 liefern wir über das Auslieferungszentrum Bercker aus:

AZB Auslieferungszentrum Bercker
Frau Nora Hermanns
Hoogeweg 100
47623 Kevelaer
Tel.: 02832/929293
Fax: 02832/929211
E-Mail: nora.hermanns@azb.de