Blühende Gartenoasen, faszinierende neue Erkenntnisse über Vater Rhein und sensationelle Aufnahmen von den Industrie-Ikonen des Reviers - das sind unsere Schwerpunktthemen in diesem Büchersommer.
Neben den Neuauflagen der erfolgreichen Gartenbildbände "Blühende Paradiese", "Blühendes Westfalen" und "Paradiese am Reiseweg" werfen wir nun auch im Ruhrgebiet und im Schwarzwald einen Blick über die Zäune außergewöhnlich schöner Gärten und Parks. Alle fünf Bände machen Lust, die jeweiligen Regionen und ihre großen und kleinen grünen Oasen zu erkunden und sich bei einem Besuch inspirieren zu lassen.
"Der Rhein ist kürzer als gedacht" - mit dieser überraschenden Feststellung sorgte der Biologe und Autor Bruno P. Kremer für reichlich Wirbel in der deutschen Presselandschaft. In seinem neuesten Buch berichtet er über viele weitere überraschende und unvermutete Phänomene rund um einen der wichtigsten europäischen Flüsse.
"Industrie-Ikonen - Die blaue Stunde im Revier" zeigt die stählernen Wahrzeichen des Ruhrgebiets aus einer ganz neuen Perspektive. Aufgenommen sind die Bilder in der magischen blauen Stunde, in der das Tageslicht langsam von der künstlichen Beleuchtung der Industriegiganten überstrahlt wird. Dem Band liegt ein fesselnder Film auf DVD bei, der den Reiz der blauen Stunde noch einmal verstärkt und in bewegte Bilder umsetzt.
Wir wünschen viel Freude beim Lesen, Betrachten und Entdecken.
Der Niederrhein macht Karriere als Reise- und Ausflugsziel. Kein Wunder, denn er liegt seelenruhig in der Nähe der von Eile und Hektik geprägten Ballungsräume an Rhein und Ruhr. Dieser Reiseführer stellt die wichtigsten Fahrrad-, Paddel- und Wanderrouten vor, und man erfährt alles Wissenswerte zu den Kreisen Kleve, Wesel, Duisburg, Viersen, Krefeld, Heinsberg, Möchengladbach, Neuss und Düsseldorf. Dazu gibt es eine Übersichtskarte, schöne Landschaften, Burgen, Schlösser und historische Stadtkerne, attraktive Ausflugsziele für jede Jahreszeit, Termine zu Festen und Märkten, die man nicht verpassen sollte, wichtige Kontaktadressen und vieles mehr.
Pünktlich zum Frühjahr und mit Blick auf die Kulturhauptstadt "Ruhr2010" legt der Mercator-Verlag einen neuen Prachtband über die schönsten Gärten des Reviers vor - mit kenntnisreichen und unterhaltsamen Texten von Jens Dirksen und Ellen Sarrazin sowie opulenten Bildern von Ursel Borstell.
Die 25 schönsten Anlagen präsentieren sie nun in "Blühendes Ruhgebiet - Gärten öffnen ihre Pforten". Zwischen Duisburg und Dortmund, zwischen Marl im Norden und Sprockhövel im Süden entdeckten sie bei ihren Besuchen verwunschene Ecken, blühende Klassiker und raffinierte Designs, die das Herz jedes Gartenfreundes höher schlagen lassen.
Der pünktlich zum Frühjahr erscheinende Bildband von Evelyn Thieme-Kienhöfer, Jutta Schneider und Michael Will setzt die erfolgreiche Reihe der "Blühenden Paradiese" im Mercator-Verlag fort und erweitert nun den Raum, den die kleine Gartenbibliothek umfasst, weit nach Süden. Gezeigt werden 25 Gärten zwischen Ettlingen, Pforzheim und Bad Säckingen, die ihresgleichen suchen, Kunstwerke, die, eingebettet in eine traumhaft schöne Landschaft, die schöpferische Kraft widerspiegeln - bemerkenswerte Privatgärten, üppige Hausgärten und, als besonders kostbares Kulturgut, traditionelle Bauerngärten.
Seit wann wachsen Bunne, also Bohnen, in unseren Gärten? Was ist eigentlich Stielmus und wie wird es zubereitet? Woher kommt der Pflanzenname Schözeneere und wie sieht dieses Gewächs aus? Dieses Buch stellt klassische Getreide, Gemüse, Gewürzkräuter und Obstpflanzen vor, so wie sie im Nutzpflanzengarten Haus Bürgel zu sehen sind - gedüngt mit spannenden Details zur Kulturgeschichte und gewürzt mit Rezepten aus der regionalen Küche.
Im Zuge des Kulturhauptstadt-Jahres Ruhr 2010 präsentiert das Duisburger Kultur- und Stadthistorische Museum eine große Sonderausstellung über Duisburg im Mittelalter. Das gleichnamige Buch "Der Kaiser kommt!" aus dem Mercator-Verlag lässt das Leben in der Stadt lebendig werden und vertieft den Eindruck der Ausstellung nachhaltig.
Pünktlich zum Frühling präsentiert der Mercator-Verlag die dritte, vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage des edlen Bildbandes mit fundierten wie kurzweiligen Texten von Susanne Paus und brillanten Farbfotos von Hans Glader, der den Leser in 27 der schönsten Gärten entlang der "grünen Grenze" zwischen Viersen und Arnheim entführt. Die beiden ersten Auflagen konnten mit über 11.000 verkauften Büchern "Bestseller"-Status erreichen.
Der aufwendig gestaltete Bildband von Ursel Borstell und Anja Birne gehört zur erfolgreichen, großformatigen Buchreihe der "Blühenden Paradiese" im Mercator-Verlag und erweitert den Raum, den die kleine Gartenbibliothek umfasst, weiter nach Osten - mitten hinein ins schöne Westfalen. Pünktlich zum Frühjahr ist er nun in 2. Auflage erschienen.
Susanne Paus und Peter Zweil, beide Gartenfotografen aus Leidenschaft, haben sich einen lang gehegten Traum erfüllt und eine Garten-Reise durch die Niederlande zusammengestellt. So entstand der große Bildband, der nun im Frühjahr 2010 in der zweiten Auflage lieferbar ist. Die Informationskästen mit Öffnungszeiten und Ausflugstipps in der Umgebung wurden komplett überarbeitet und sind auf dem neuesten Stand.
"Der Rhein ist kürzer als bisher angenommen." Dieses Forschungsergebnis des Kölner Biologen Bruno P. Kremer hat für einiges Aufsehen in der deutschen Presselandschaft gesorgt. Denn kein Fluss ist uns scheinbar so bekannt und vertraut wie Vater Rhein.
Im Zuge der Recherchen für sein neues Buch hat Kremer den Flussverlauf nachgemessen und erläutert auch für den Laien anschaulich, wie es zu diesem gravierenden Irrtum kommen konnte, dessen Aufdeckung Korrekturen in allen relevanten Nachschlagewerken nach sich ziehen wird.
Zudem erfährt der Leser zahlreiche neue Facetten dieser bisher meist nur unzureichend beschriebenen Wasserstraße, z.B. dass ein Teil des Rheinwassers noch in den Alpen zum Mittelmeer abzweigt, der Rhein heimlich die Donau anzapft und dass rund 7.000 Frachtschiffe auf ihm verkehren. Die Bedeutung der Schifffahrtszeichen im Strom und am Ufer wird gleich mitgeliefert.
Köln hat den Dom, Dresden die Frauenkirche - und das Ruhrgebiet? Natürlich gibt es auch hier Sakralbauten, aber die eigentlichen Attraktionen des Reviers sind viel irdischer: die Kathedralen der Industriekultur.
Und zur blauen Stunde, wenn die Sonne unter den Horizont sinkt, erstrahlen sie in ihrer ganzen Pracht, eine faszinierende Traumwelt - Zechen, Eisenhütten, Gasometer, Landmarken, Halden - an der Grenze zwischen Tag und Nacht.